Joachim Wiesenbach | Erstelle dein Profilbanner


Verletze nie die Gefühle anderer Menschen - denn sie sind wie Bilder aus Glas
wenn sie zerbrechen - dann zerschneiden sie deine Seele
Jeder sieht mein Lächeln, doch keiner kennt was ich fühle.
Jeder hört was ich sage, doch keiner weiß was ich denke.
Jeder sieht was ich schreibe, doch keiner kennt meine Tränen.
Jeder meint mich zu kennen, doch nur wenige kennen mich wirklich.
Ich habe gelernt, dass es lange braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur kurze Zeit, um es zu zerstören!
Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt "was" du hast, sondern "wen" du hast!
Ich habe gelernt, dass du immer Menschen die du liebst, mit lieben Worten verlassen sollst,
denn es könnte das letzte Mal sein, dass du sie siehst!
Ich habe gelernt, dass du noch lange weiter machen kannst nachdem du dachtest, du kannst nicht mehr!
Ich habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden können, die dich noch nicht einmal richtig kennen!
Ich habe gelernt, gib nie auf im Leben, denn es gibt immerwieder wunderbare Menschen,
die für Dich da sind und versuchen wieder ein "Strahlen" in deine Augen zu zaubern!!!

Der Weg zu mir ...
Immer war jemand da, der es besser versteht.
Stets sagte man mir wo es langgeht.
Keiner nahm Rücksicht auf das was ich will,
stets hieß es - das kannst Du nicht- sei still!
Stets wurde ich ermahnt, mach dies mach das.
Manchmal überkam mich fast Hass.
Ich tanzte zu Klängen, die mir nicht gefielen.
Man spielte mit mir und meinen Gefühlen.
Versuchte ich mal aufzumucken, bekam
ich die Quittung und musste mich ducken.
Ich wollte was sagen, man nahm mir das Wort.
So ging es mit vielem - deshalb schlich ich mich fort.
Ich zog mich zurück, ich wurde stumm,
langsam glaubte ich selbst - ich bin dumm.
Heut frag ich mich oft: Warum gab ich stets nach?
Eigentlich kann ich ganz viel und bin nicht so schwach.
Ich habe gern gearbeitet und war auch ganz gut.
Warum nur fehlte privat mir der Mut?
Ich fühlte mich müde und ausgebrannt.
Das war doch nicht alles - sagt mein Verstand.
Momentan fehlt mir der Antrieb, fehlt mir die Kraft.
Möchte mich fallen lassen, fühl mich geschafft.
Ich kann nicht mehr schwimmen, lasse mich treiben.
Ich möchte gehen und werde doch bleiben.
War das der Sinn von meinem Leben?
Werde ich weiterkämpfen oder aufgeben?
Doch ich seh für mich einen Hoffnungsschimmer.
Es geht wieder aufwärts, es war doch schon schlimmer.
Man hat mich gedemütigt, benutzt und betrogen,
aber nicht ganz zerbrochen, höchstens verbogen.
Vielleicht schaffe ich es zu sagen: Ich will!
Laut zu schreien, nicht mehr leise und still.
Mich zu wehren, meine Meinung zu sagen.
Nicht mehr brav und lieb - nicht mehr verzagen.
Ich will nicht mehr der Clown sein. Der lacht wenn er weint.
Ich möchte frei atmen auch wenn die Sonne nicht scheint.
Ich möchte wieder fühlen, das Leben ist schön,
und erhobenen Hauptes durchs Leben gehen!